ruth loibl

Nach einer langjährigen Auseinandersetzung mit „FIGUR“ im Sinne von in sich geschlossenem, einzelnem, dem Betrachter gegenüberstehendem Körper habe ich Möglichkeiten der Öffnung gesucht. Das Werk muss nicht mehr ausschließlich durch mich bestimmt sein: Plastiken können sich durch den Betrachter verändern lassen; sie können aus Einzelheiten lose gefügt sein und durch individuelle Handhabung vorübergehend in eine bestimmte Konstellation gebracht werden oder in einer Aufforderung an Andere bestehen, mein Werkkonzept zu füllen.

Plastiken
Serien:

„Plastik, Praxis und Plansicht“ (Babuschkas, blattvergoldet oder lackiert, Höhe zwischen 10 und 40cm, Papierrolle, Buchdruck)
„Kämme“ (Holz, gesägt, zwischen 15x19x10cm und 62x92x23cm)
„Glaskörper“ (mundgeblasene Glaskugeln, Buchdruck, Origami)
„Raum für…“ (variable Installation mit gefalteten Ausstellungseinladungen)
„Tous les chevaux du roi“ (Eisen- und Aluminiumguss nach der verlorenenen Form, Ø 25 bis 60cm

Reliefs
Serien:

„Buchstabenschnitte“ in Papier (Büttenpapier, Lamellenschnitte, zwischen 45x63cm und 120x80cm, zum Teil mit Pinselzeichnung oder Stickerei)
„Buchstabenschnitte“ in Irisleinen (Bucheinbandstoff, Lamellenschnitte, 54x45cm)